Laserdrucker – fizzzz!

Ich weiß nicht, welches Bild ihr im Kopf habt, wenn ihr euch vorstellt, wie so ein Laserdrucker funktioniert. Ich dachte mir irgendwie immer, dass der “LASER”, wie Dr. Evil sagen würde, im Drucker über die zu bedruckende Seite bretzelt und den Text oder das Bild auf magische Weise einbrennt … oder so. Wie man sieht, ist es also höchste Eisenbahn, mal zu gucken, wie dieses “Laser”druckverfahren wirklich funktioniert.

Im Inneren des Druckers befindet sich also eine große Trommel, die mit einem Photoleiter beschichtet ist. Diese Schicht wird erstmal negativ aufgeladen. Die Trommel dreht sich also munter – und jetzt kommt der “Laser” ins Spiel. Er beleuchtet die Trommel über einen Spiegel zeilenweise und löscht die negative Ladung an den Punkten, auf die der Toner überspringen soll. Dieser ist nämlich negativ geladen und wird von den belichteten Stellen angezogen. Beim Weiterdrehen kommt die betonte Fläche der Walze dann zum Papier, auf die es dann – ebenfalls wieder durch eine gegensätzliche Ladung – übertragen wird. Und damit sich der Toner nicht gleich wieder einen neuen Partner mit anderer Ladung sucht (beispielsweise deine Finger), wird er durch Druck und Wärme fixiert und in das Papier eingebrannt – AHA, also doch!

Bleibt nur noch die Frage, wie ein Farblaserdrucker funktioniert. Bei modernen Druckern läuft das so, dass es nicht nur eine, sondern gleich vier Walzen für die vier Farben (Schwarz, Magenta, Cyan und Gelb) gibt, die belasert werden. Dafür muss das Papier natürlich exakt positioniert werden – also bloß nicht am Drucker rütteln, während der arbeitet!

Was also ist jetzt so cool am Laserdruckverfahren? In erster Linie natürlich der LASER! Aber vor allem in Sachen Präzision und Schärfe sind Laserdrucks absolut unerreicht. Die Kosten sind niedriger und die Ausdrucke sind sogar noch recht resistent gegen UV-Einstrahlung. Bei den Farben sind Laserdrucker jedoch nicht so pralle, weswegen man mit ihnen häufig auch nur schwarz-weiß druckt. Und die Umwelt freut sich wegen Tonerpartikeln und Ozon-Ausstoß auch nicht unbedingt über die Geräte.

Aber hey: LASER!

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